Donnerstag, 08.12.2005
Weihnachten
Ich hatte mir eigentlich schon im Juli vorgenommen ende September die ewig nervtötende Frage "Was macht ihr Silvester?" zu stellen, aber dafür ist es schon wieder zu spät um witzig zu sein, daher: "Was schenkst du deinen Eltern?", oder wie wärs damit: "Ich bin ja dieses Jahr gar nicht in Weihnachtstimmung", auch nicht ganz neu: "Ist mir alles viel zu kommerziell, wir schenken uns diesmal nichts.", "Selbstgebasteltes ist doch viel schöner", und um schon mal vorraus zu greifen: "Ich hab ja so viel zugenommen." und natürlich der Klassiker: "Mann ist das heiß."
Dienstag, 22.11.2005
Bundeskanzlerinnenwahl
Wir haben unsere erste Kanzlerin und was soll man sagen, das war ja wohl reichlich unästhetisch. Da bekommt das neue Kabinett seine Ernennungsurkunden vor einer Jugendzimmertapete und richtig freuen tut sich auch keiner.
Wo sind die Bilder? Die Inszenierung der Demokratie? Wie soll denn da so etwas wie Aufbruchsstimmung aufkommen, bei all der Tristess.
Die Leistungen von Schröder und Fischer werden gerade sowieso unterbewertet, aber eines kann man jetzt schon sagen, sie waren eine gute Show und das wird uns bald fehlen.
Man braucht sich auf die Handlungreichweite der Politik nicht viel einbilden, es ist (nicht nur in der Wirtschaftspolitik) 50% Psychologie.
Na dann: Viel Spaß.
Wo sind die Bilder? Die Inszenierung der Demokratie? Wie soll denn da so etwas wie Aufbruchsstimmung aufkommen, bei all der Tristess.
Die Leistungen von Schröder und Fischer werden gerade sowieso unterbewertet, aber eines kann man jetzt schon sagen, sie waren eine gute Show und das wird uns bald fehlen.
Man braucht sich auf die Handlungreichweite der Politik nicht viel einbilden, es ist (nicht nur in der Wirtschaftspolitik) 50% Psychologie.
Na dann: Viel Spaß.
Freitag, 18.11.2005
Mmh
Liegt es an mir, oder ist es ein Generationenkonflikt und ich muss erst älter werden, aber ist die Bundesgartenschau nicht das langweiligste, das sich die Menschheit (und mit Menschheit meine ich die Deutschen) je ausgedacht haben?
Aber vielleicht liegt es an meinem Heuschnupfen.
Kein sonstiges, tieferes eindringen in die Materie aus s.o. Langeweile.
Aber vielleicht liegt es an meinem Heuschnupfen.
Kein sonstiges, tieferes eindringen in die Materie aus s.o. Langeweile.
Sonntag, 13.11.2005
Seltsame Wahrenwelt
Es gibt viele Dinge, die ich nicht verstehe. Eines der mir am wundersamsten erscheinenden ist die Farbwahl bei Dingen des täglichen Lebens, z.B. Herrenoberbekleidung und Teller. Es ist schlichtweg fast unmöglich einen einfarbigen Pullover zu bekommen, der nicht einen überteuerten Markennamen trägt. Die billigen Diskounter Dinger sind immer quietschbunt. Man sollte doch denken es wäre billiger ein einfarbiges Teil Kleidung herzustellen, als ein buntes und am Ende noch bedrucktes. Liegt hier nicht der Beweis, dass freie Marktwirtschaft nicht funktioniert?
Wenn jemand einen Pulli für 10 ? herstellen kann (die moralischen Implikationen lasse ich hier mal weg), wieso kann er es nicht einfarbig? Wieso wird dieser Markt, und ich schätze wenn ich mich in der Öffentlichkeit so umsehe ein großer, den Markenprodukten überlassen.
Das gilt auch für Geschirr. Die Produkte der großen Marken sind fast ausnahmslos einfarbig, die billig Dinger aus dem Supermarkt fast nie.
Die einzige Erklärung die mir einfällt ist, dass, wenn durch einen unglücklichen Zufall, die Farben in der Fabrik eines billig-Teller, oder Pullover Herstellers ausgehen und einmal ein einfarbiges Stück herauskommt, sich die Verantwortlichen denken: "Mann, das ist schön, es hat Stil, ist unaufdringlich und es sieht fast so aus wie der Teller/Tasse/Pullover eines Markenherstellers!" und es dann selber mit nach Hause nimmt, oder, wenn es sich um einen geschäftstüchtigeren Vertreter handelt, für den dreifachen Preis verkauft.
Aber so richtig Sinn macht das auch nicht.
Wenn jemand einen Pulli für 10 ? herstellen kann (die moralischen Implikationen lasse ich hier mal weg), wieso kann er es nicht einfarbig? Wieso wird dieser Markt, und ich schätze wenn ich mich in der Öffentlichkeit so umsehe ein großer, den Markenprodukten überlassen.
Das gilt auch für Geschirr. Die Produkte der großen Marken sind fast ausnahmslos einfarbig, die billig Dinger aus dem Supermarkt fast nie.
Die einzige Erklärung die mir einfällt ist, dass, wenn durch einen unglücklichen Zufall, die Farben in der Fabrik eines billig-Teller, oder Pullover Herstellers ausgehen und einmal ein einfarbiges Stück herauskommt, sich die Verantwortlichen denken: "Mann, das ist schön, es hat Stil, ist unaufdringlich und es sieht fast so aus wie der Teller/Tasse/Pullover eines Markenherstellers!" und es dann selber mit nach Hause nimmt, oder, wenn es sich um einen geschäftstüchtigeren Vertreter handelt, für den dreifachen Preis verkauft.
Aber so richtig Sinn macht das auch nicht.
Dienstag, 28.06.2005
Amateurfilmabend
Ich geh mit K und F aus dem Kino, sagt K: "Ich hab ja die Programme gefaltet.", sagt F: "Meins war schief."
Sonst gibt der Filmnachwuchs auch wenig Grund zur Hoffnung.
Sonst gibt der Filmnachwuchs auch wenig Grund zur Hoffnung.
Mittwoch, 23.02.2005
Die Dänen 3
Ich habe ja nun keine Ahnung wie es ist Teil einer Minderheit zu sein, aber einige Stimmen aus der Union haben es wirklich geschaft, dass ich kein Däne in Schleswig-Holstein sein will.
Das alles erinnert mich an M. Mit M war ich auf der Grundschule und M war ein ganz, ganz mieser Verlierer. Wenn wir Mau-Mau gespielt haben war es üblich, dass er mitten im Spiel die Regeln geändert hat, plötzlich musste man nicht mehr bei der sieben zwei ziehen, sondern bei der sechs usw., mit der Begründung, dass wir ja "in seinem Haus, mit seinen Karten spielen". Wenn er dann trotzdem verloren hatte, musste ich mir die übelsten Beschimpfungen anhören.
Nun hinkt dieser Vergleich etwas, weil der SSW nicht im Haus der CDU spielt, auch wenn das einige vergessen zu haben scheinen.
Man kann (kann, sollte nicht, aber man kann) darüber reden, ob der Minderheitenschutz für die Dänen und Friesen in Schleswig-Holstein zu weit geht, man kann nicht einfach die Regeln ändern nachdem das Spiel vorbei ist. Es gibt in diesem Länderparlament keine Mehrheit für CDU und FDP, es gibt aber Gemeinsamkeiten und eine Mehrheit der drei anderen Parteien in der Schul- und Sozialpolitik.
Vielleicht sollten einige in der Union darüber nachdenken, ob Deutschland wirklich ihnen gehört und alles andere nur ein Ausrutscher ist und aufhören aus blankem Missmut an Stellen zu zündeln von denen hoffentlich keiner will, dass sie uns um die Ohren fliegen.
Dienstag, 22.02.2005
Die Dänen 2
Nach meiner gestrigen Bankrotterklärung in Sachen "Wissen über unsere Nachbarn" habe ich mich heute dazu entschlossen meine Informationslücken zu füllen. Dank the drink tank weiß ich jetzt einigermaßen über den SSW in Schleswig-Holstein bescheid, aber noch nicht so richtig über Dänemark. Da Wikipedia gerade nicht geht, versuche ich es über Google Zeitgeist für den Januar 2005 und - oh Gott.
Neben dem obligatorischen Tsunami auf Platz 1 kommt an zweiter Stelle Hunde und an dritter Pferde, nun bin ich kein Hundefreund und misstraue allem was sich reiten lässt, ich werde daher aus mangelnden Dänisch Kenntnissen davon ausgehen, dass es sich um Hunde- und Pferderennen handelt, was mir noch einigermaßen sympathisch wäre und meine Recherche hiermit abbrechen.
Montag, 21.02.2005
Die Dänen
"We are red, we are white, we are danish Dynamite."
Da passiert sowas in Schleswig-Holstein und ich, als doch recht weltgewandter junger Mann, muss zugeben, dass ich fast nichts über unsere freundlichen Nachbarn im Norden weiß. Nun haben sie mal aus Versehen die Europameisterschaft gewonnen und irgendwas mit Matratzen ist mir auch im Ohr, aber sonst?
Klar, die Engländer können nicht kochen, die Franzosen essen dafür Frösche und Schnecken, die Polen klauen Autos und die Deutschen sind immer pünktlich. Aber die Dänen? Ich weiß so eklatant wenig über die Dänen, dass es noch nicht mal für Ressentiments reicht.
Das ist fast schon erschreckend in einem vereinigten Europa und ich fordere hiermit die Medien auf mehr über dieses geheimnisvolle Land zu berichten.
Da passiert sowas in Schleswig-Holstein und ich, als doch recht weltgewandter junger Mann, muss zugeben, dass ich fast nichts über unsere freundlichen Nachbarn im Norden weiß. Nun haben sie mal aus Versehen die Europameisterschaft gewonnen und irgendwas mit Matratzen ist mir auch im Ohr, aber sonst?
Klar, die Engländer können nicht kochen, die Franzosen essen dafür Frösche und Schnecken, die Polen klauen Autos und die Deutschen sind immer pünktlich. Aber die Dänen? Ich weiß so eklatant wenig über die Dänen, dass es noch nicht mal für Ressentiments reicht.
Das ist fast schon erschreckend in einem vereinigten Europa und ich fordere hiermit die Medien auf mehr über dieses geheimnisvolle Land zu berichten.
Donnerstag, 17.02.2005
Ideen
Dieses Blog habe ich eigentlich angefangen, um mal zu sehen ob ich es schaffen würde jeden Tag etwas einigermaßen inteligentes zu schreiben. Das ging ja nun ziemlich in die Hose. Mir fällt aber auch partout nichts ein. Es ist nicht so, dass ich nichts erlebt hätte, da war so einiges.
Ich könnte über die Frau schreiben, die als Silhouette auf der anderen Seite der Tanzfläche auftauchte als sich gerade in diesem Moment die Menge teilte und sie kurz, ganz kurz, im Takt mit den Hüften wackelte. Aber nein.
Oder über meine verzweifelten Versuche das Rauchen aufzuhören, was allerdings viel zu peinlich ist.
Nein ich glaube ich lasse es einfach.
Ich könnte über die Frau schreiben, die als Silhouette auf der anderen Seite der Tanzfläche auftauchte als sich gerade in diesem Moment die Menge teilte und sie kurz, ganz kurz, im Takt mit den Hüften wackelte. Aber nein.
Oder über meine verzweifelten Versuche das Rauchen aufzuhören, was allerdings viel zu peinlich ist.
Nein ich glaube ich lasse es einfach.
Montag, 07.02.2005
Helau
Fantastisch, da tue ich mein Bestes um mich vor diesem Faschingsgedöns zu drücken und dann das. Ich wurde nicht mit Bonbons beworfen, nicht von "lustigen" Närrinnen und Narren belästigt und es wurde auch keine Kastration an meiner Krawatte durchgeführt, nein, ich habe mir einen Trojaner namens Keneval eingefangen.
Wunderbar.
Wunderbar.